Verein

ZIELE

Was wir wollen

  • Verbesserung des Zusammenlebens zwischen Türken und Deutschen.
  • Förderung des interkulturellen Gesprächs in einem demokratischen und toleranten Sinne.
  • Einbindung der zweiten und dritten Generation türkischstämmiger Bürger in Deutschland.
  • Einfluss auf die kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Aktivitäten zwischen Deutschen und Türken zur engeren Verknüpfung beider Länder.
  • Offenheit gegenüber unbequemen Themen und kontroversen Diskussionen.
  • Schaffung von Problemlösungen.

SATZUNG

der Gesellschaft für deutsch-türkischen Dialog
“Dialog e.V.”

§ 1 Name und Sitz des Vereins
1. Der Verein führt den Namen:
Dialog e.V. – Gesellschaft für deutsch-türkischen Dialog
2. Der Verein hat seinen Sitz in Duisburg.
3. Der Verein soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Duisburg eingetragen werden.

§ 2 Ziele und Aufgaben des Vereins
1. Ziel des Vereins ist die Förderung
· der kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei,
· des interkulturellen Lebens in Deutschland.
2. Dieser Satzungszweck wird verwirklicht durch kulturelle, wissenschaftliche und gesellschaftliche Aktivitäten. Der Verein kann hierzu mit Vereinigungen und Organisationen des In- und Auslandes, besonders mit deutsch-türkischen Vereinigungen mit vergleichbarer Zielsetzung zusammenarbeiten.
3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnug.
4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft
1. Mitglieder des Vereins können volljährige natürliche und juristische Personen jeder Nationalität werden, die bereit sind, an der Erfüllung der Vereinszwecke und -ziele mitzuarbeiten.
2. Die Mitgliedschaft wird durch einen schriftlichen Antrag beim Vorstand erworben. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme neuer Mitglieder.
3. Die Mitglieder sind zur Zahlung eines jährlichen Beitrags verpflichtet, dessen Höhe durch die Mitgliederversammlung beschlossen wird.
4. Die Mitgliedschaft erlischt durch:
a) Austritt (schriftlich)
b) Ausschluß
c) Tod
Der Austritt aus dem Verein ist immer möglich und kann durch schriftliche Erklärung an den Vorstand vollzogen werden.
5. Ein Beitragsrückstand von zwölf Monaten berechtigt den Vorstand, ein Mitglied auszuschließen. Die schriftliche Abmahnung mit dem Hinweis auf die Möglichkeit des Ausschlusses sind Voraussetzung.
6. Bei vereinsschädigendem Verhalten können Mitglieder auf Antrag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden. Für den Ausschluß ist die Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder nötig.
strong>§ 4 Mitgliederversammlung
1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins.
2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich einmal als Jahreshauptversammlung statt und ist vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen schriftlich einzuladen. Der Einladung wird die Tagesordnung beigefügt.
3. Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über folgende Tagesordnungspunkte:
a) Wahl des Vorsitzenden der Mitgliederversammlung
b) Entgegennahme der Berichte des Vorstandes über das abgelaufene Jahr
c) Entgegennahme des Kassenprüfungsberichtes
d) Entlastung des Vorstandes bei Neuwahl nach § 5, Abs. 2 und 3
e) Wahl des Vorstandes und der Rechnungsprüfer bei Neuwahl nach § 5, Abs. 2
f) Beschlußfassung über die Beitragshöhe
4. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn ein Viertel der Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefaßt. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Ist eine Beschlußfähigkeit nicht gegeben, so ist erneut zu einer Mitgliederversammlung in der Frist von zwei Wochen (Poststempel) einzuladen. Diese erneute Mitgliederversammlung ist in jedem Fall ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig. Hierauf ist in der Einladung besonders hinzuweisen.
5. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert, wenn es der Vorstand beschließt oder wenn die Einberufung von mindestens 25% der Mitglieder (schriftlich) unter Angabe eines Grundes verlangt wird.

§ 5 Vorstand
1. Der Vorstand des Vereins besteht aus: – dem Vorsitzenden
- den beiden Stellvertretern
- dem Schatzmeister
- dem Schriftführer
- vier Beisitzern
2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung aus dem Kreis der Mitglieder für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vortandes im Amt. Wiederwahl ist zulässig.
3. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, findet in der nächsten Mitgliederversammlung eine Nachwahl statt.
4. Mitglieder des Vorstandes erhalten für ihre Tätigkeit keine Vergütung.
5. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn einschließlich des Vorsitzenden oder eines seiner Stellvertreter mindestens fünf Vorstandsmitglieder anwesend sind. Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Über die Beschlüsse des Vorstands ist Protokoll zu führen.
6. Der Vorstand des Vereins im Sinne von § 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden, den beiden Stellvertretern des Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Schriftführer.
7. Der Verein wird durch zwei Mitglieder des Vorstands vertreten.

§ 6 Aufgaben des Vorstandes
1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind.
2. Der Vorstand kann die Führung der Geschäfte des Vereins an einen oder mehrere Geschäftsführer übertragen.

§ 7 Protokollführung
1. Der Schriftführer fertigt über die Sitzungen des Vorstandes und der Mitgliederversammlung ein Beschlußprotokoll. Die Protokolle unterschreiben der Vorsitzende und der Schriftführer.

§ 8 Schatzmeister
1. Der Schatzmeister führt die Vermögensverwaltung und die laufenden Vereinsgeschäfte. Er hat der Mitgliederversammlung einen Jahresbericht vorzulegen.
2. Das Geschäftsjahr beginnt am 01.01. und endet am 31.12. eines jeden Jahres. Das Geschäftsjahr 2000 beginnt als Rumpfgeschäftsjahr mit der Eintragung in das Vereinsregister und endet am 31.12.2000.
§ 9 Beirat
1. Der Vorstand kann einen Beirat einrichten.
2. Der Beirat des Vereins setzt sich zusammen aus mindestens drei Personen, die von dem Vorstand für jeweils zwei Jahre als Beiratsmitglieder berufen werden, um insbesondere die inhaltliche Vereinstätigkeit anzuregen, beratend zu begleiten und gutachterlich zu kommentieren.

§ 10 Satzungsänderung
1. Die Satzung kann durch Beschluß der Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder geändert werden.

§ 11 Auflösung des Vereins
1. Bei Auflösung des Vereins ist die Mitgliederversammlung nur beschlußfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Sie entscheidet mit Zweidrittelmehrheit. Bei Beschlußunfähigkeit ist binnen eines Monats eine zweite Mitgliederversammlung satzungsgemäß einzuberufen. Sie entscheidet unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder.

§ 12 Vereinsvermögen
1. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines satzungsmäßigen Zwecks ist das Vereinsvermögen nach Begleichung aller Verbindlichkeiten der Stadt Duisburg zur Förderung interkultureller Arbeit mit zu übereignen. Es darf nur für die unter § 2, Abs., 1 und 2 genannten Zwecke und Ziele verwendet werden. Der Vorstand wird als Liquidator bestellt.
Duisburg, den 08.04.2000

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